In diesem Wahlkampf treffen Erfahrung und neue Ambitionen aufeinander. Zehdenick steht jedoch vor Herausforderungen, die keinen Aufschub und keine Experimente mehr erlauben. Es geht nicht um große Schlagworte, sondern um sehr konkrete Fragen: Wie bringen wir unsere Stadt wieder auf Wachstumskurs? Wie reagieren wir auf den Bevölkerungsrückgang? Wie entwickeln wir unsere Stadt wirtschaftlich weiter? Wie sichern wir solide Finanzen? Wie stärken wir unsere Ortsteile? Wie sorgen wir für eine verlässliche und leistungsfähige Verwaltung?
Ich bringe dafür zwei Perspektiven mit: die Erfahrung aus langjähriger kommunalpolitischer Arbeit – unter anderem aus meiner Zeit im Abgeordnetenhaus und heute als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung – und die Praxis eines Unternehmers, der seit Jahrzehnten Verantwortung für Mitarbeiter, Investitionen und wirtschaftliche Stabilität trägt. Ich weiß, was es bedeutet, mit begrenzten Mitteln zu planen. Ich weiß, wie wichtig klare Prioritäten sind und wie mit Unvorhersehbares umgegangen werden muss. Und ich weiß, Vertrauen entsteht nur dann, wenn Worte und Handeln übereinstimmen, Entscheidungen nachvollziehbar sind und konsequent umgesetzt werden.
Kommunalpolitik ist für mich kein ideologisches Experimentierfeld. Sie ist pragmatische Gestaltungsarbeit. Es geht darum, Probleme zu lösen, Strukturen zu verbessern und Verantwortung zu übernehmen.
Zehdenick hat Potenzial: durch seine Lage, seine Menschen, seine Wirtschaft und seine Ortsteile. Dieses Potenzial muss jedoch aktiv genutzt und weiterentwickelt werden.
Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin: Unsere Stadt braucht Erfahrung, Kompetenz und Entscheidungsstärke.
Zehdenick war für meine Familie eine bewusste Entscheidung. Wir wollten unseren Lebensmittelpunkt neu ausrichten – hin zu einem Ort, an dem Gemeinschaft noch spürbar ist, an dem Nachbarschaft gelebt wird und Kinder behütet und zugleich frei aufwachsen können.
Dabei spielte auch eine persönliche Verbindung eine Rolle: Ich habe meine Kindheit und Jugend im Landkreis Oberhavel verbracht. Die Region war mir also vertraut – und es war für uns naheliegend, hier wieder Wurzeln zu schlagen. Nach Grundstückskauf im August 2022 und Hausbau ist Zehdenick seit Juli 2023 nun auch unser Zuhause.
Was uns von Anfang an überzeugt hat, war dieses besondere Miteinander: Menschen, die sich kennen und unterstützen, ein starkes Vereinsleben, das alles andere als selbstverständlich ist. Das ist eine große Stärke unserer Stadt – und es verdient Anerkennung und Unterstützung.
Gleichzeitig habe ich durch meine Arbeit als Stadtverordneter sehr klar gesehen, wo die Herausforderungen liegen. Wir müssen unsere Stadt wieder aktiv entwickeln. Jedoch fehlt es seit inzwischen sieben Jahren an Kontinuität und klarer Ausrichtung. Drei gescheiterte Bürgermeister haben unserer Stadt geschadet. Besonders schmerzhaft war das letzte Jahr. Chancen wurden erneut nicht genutzt, finanzielle Ressourcen aufgebraucht, Vertrauen verspielt.
Ich bin überzeugt: Zehdenick verdient Verlässlichkeit!






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